Das Meldewesen kennst du aus der Personalverrechnung: An- und Abmeldungen, Beitragsnachweise, ELDA-Übermittlungen an die ÖGK. Du weißt, was gemeldet werden muss und wann. Neu ist die Software-Perspektive: wie läuft das technisch ab, was passiert wenn eine Meldung fehlschlägt — und warum ist das anders als ein normaler Fehler in LogaHR?
Und das Datenformat kennst du ebenfalls schon: XML. ELDA-Meldungen laufen über XML — dasselbe Format, das du in Modul 02 kennengelernt hast.
Wenn LogaHR eine ELDA-Meldung sendet, verlässt die Daten das System. Sie wandern zu einem externen System — der ÖGK — das eigene Regeln, eigene Validierung und eigene Fehlermeldungen hat.
LogaHR hat nach dem Absenden keine Kontrolle mehr. Die ÖGK prüft die Meldung nach ihren eigenen Regeln und antwortet mit einer Bestätigung — oder einem Fehlercode.
Eine Anmeldung (ELDA) sieht im Kern so aus — du erkennst das Format aus Modul 02:
| Fehlerart | Was passiert | Beispiel |
|---|---|---|
| Format-Fehler | XML ist ungültig — ELDA lehnt sofort ab, bevor Inhalte geprüft werden | Pflichtfeld fehlt, falsche Datumsstruktur |
| Inhalts-Fehler | XML gültig, aber Daten stimmen nicht — ÖGK findet z.B. die SV-Nummer nicht | SV-Nummer falsch, Dienstgeber unbekannt |
| Duplikat | Dieselbe Meldung wurde bereits übermittelt — ÖGK meldet Doppeleintrag | Anmeldung zweimal geschickt nach Systemfehler |
| Fristüberschreitung | Kein technischer Fehler — aber verwaltungsrechtliche Konsequenz | Anmeldung nach gesetzlicher Frist übermittelt |
Denke mal nach: Welche ELDA-Fehler hast du in deiner Arbeit bei P&I schon gesehen? War der Fehler in LogaHR entstanden, oder kam die Ablehnung von der ÖGK? Wie war der Unterschied sichtbar?
Modul 09 von 14 · Pfad 2 · 2026